Roh oder Gekocht?

Iss kalt, und Du wirst alt. Iss roh und Du wirst froh!”

Dieses uralte Sprichwort hat seine Berechtigung. Aber lasst es mich mal näher erläutern.

Inzwischen steht ja längst fest –  Rohkost ist wesentlich nährstoffreicher als gekochte Nahrung. Sobald Lebensmittel über 42 Grad erhitzt werden verändern sich alle Proteine und Enzyme, selbst Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe nehmen Schaden, bis hin zur völligen Zerstörung auch Denaturierung genannt.

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Kochkost ist tote Nahrung

Auch der menschliche Körper stirbt bei Köpertemperaturen über 42 Grad Celsius. Interessant – oder? Was will uns das sagen? Ich sehe da eindeutig eine Parallele – nämlich das unsere Ernährung auch nicht über 42° erwärmt werden sollte. Es ist eigentlich so einfach – wenn wir uns nur an der Natur orientieren.

Jedoch kann der normale Verzehr von rohem Obst, Gemüse und Blattgemüse  bei vielen Menschen Durchfall und Blähungen sowie Bauchschmerzen verursachen. Das liegt daran, dass gerade in den Industrienationen in Verbindung mit schlechter Ernährung der Darm meistens degeneriert ist und schlichtweg nicht mehr in der Lage, die Zellwände der Pflanzen vollständig aufzuschließen.

Nährstoffaufnahme und Bekömmlichkeit

Kühe zum Beispiel zermahlen die Pflanzenteile oft stundenlang und mit einem besser ausgerüsteten Gebiss. Als Wiederkäuer ist sie so in der Lage das lebenswichtige Chlorophyll aus den Pflanzenteilen frei zu setzen und dem Körper verfügbar zu machen.

Pflanzenteile, die nur ungenügend verdaut werden, können Fäulnisprozesse und damit einhergehende schädliche Gase auslösen. Tatsächlich sollten auch wir unsere Nahrung besser und vor allem länger kauen um Magen und Darm zu entlasten und Vorarbeit zu leisten. Aber wer tut das?

Vorbilder in der Natur – die Affen

Die Entdeckerin der grünen Smoothies – Victoria Boutenko – hat sich bei Gorillas und Schimpansen abgeschaut, dass diese sich zu 50% von grünen Blättern ernähren – sie haben aber bis zu 30x mehr Gebisskraft als der Durchschnittsmensch.

Allerdings sind die wesentlichen Mineralstoffe und Enzyme in grünen Blättern in Zellulose eingebunden. Um die Zellulose so zu zerkleinern, dass wir die darin enthaltenen Vitalstoffe ebenso gut verwerten können, wie die Menschenaffen, begann Victoria Boutenko damit, sie im Mixer zu pürieren und hatte damit enorme gesundheitliche Erfolge.

Aus diesem Grund ist ein Hochleistungsmixer – ab 28.000 Umdrehungen/Minute unser wichtigstes Küchengerät für die Zubereitung der grünen Smoothies . Er zerkleinert die Pflanzenteile in weniger als 1mm kleine Stücke und bricht dabei die Zellwände der Pflanzenteile völlig auf um die sekundären Pflanzenstoffe und das Chlorophyll freizugeben, sodass es gleich vom Körper bis in die Zelle hinein aufgenommen werden kann.

Kochkost – tote Nahrung

Der Mensch neigt dazu, als einziges Lebewesen auf der Erde, seit Jahrhunderten seine Nahrung zuerst zu zerstören, bevor er sie zu sich nimmt. Durch Kochen und Braten werden lebenswichtige Inhaltsstoffe unwiederbringlich zerstört. Kochkost ist tatsächlich tote Nahrung –  es ist nur niemandem so richtig bewusst.

Ein grüner Smoothie stellt uns das gesamte Angebot aus hitzeempfindlichen Obst und Blattgemüse in bester Qualität zu Verfügung und liefert uns somit wertvolle Vitalstoffbomben, die unverändert in unseren Organismus gelangen können.

Je leistungsfähiger der Mixer ist, desto besser können die Pflanzenteilchen in den Dünndarm gelangen und dort in den Blutkreislauf aufgenommen werden um die 50 Billionen Körperzellen mit wertvollsten Vitalstoffen zu versorgen.

Der grüne Smoothie stellt somit die optimale Möglichkeit dar, enorme Mengen naturbelassener Nahrung zu uns zu nehmen und genau dies macht ihn zu einer echten Innovation in der Ernährung und zu einer Revolution in der Gesunderhaltung unseres Körpers.

Also – let’s mix Smoothies! 🙂

Eure Nahrung soll euer Heilmittel sein, und eure Heilmittel eure Nahrung.

Hippokrates

Was machst du als nächstes?

Erfahre auf der nächsten Seite wie grüne Smoothies dir dabei helfen, dich vor schweren Krankheiten zu schützen! Das Ergebnis wird dich überraschen!

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Saft oder Smoothie? Die entscheidenden Unterschiede…..

Saft oder Smoothie? Heute möchte ich den Unterschied vom Saft zum grünen Smoothie erläutern.

Frisch gepresste Säfte haben nicht nur geschmacklich viel zu bieten, sondern auch im Hinblick auf Gesundheit und Verdauung so einiges auf dem Kasten. Nachfolgend möchte ich auf die gesundheitlichen Aspekte und insbesondere die vom Saft auf den Körper näher eingehen.

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Schnelle Wirkung

Saft eignet sich für die sofortige Energie- und Vitaminauffüllung, ohne dabei den Körper im gegenwärtigen Verdauungsprozess zu belasten. Besonders während akuter Erkrankung sowie im Anschluss gelangt man schonend zu Kräften. Gleichzeitig verspricht frischer Rohkostsaft eine rasche Versorgung mit Nährstoffen, ohne ermüdend zu wirken.

Die sofortige Bereitstellung von Nährstoffen ist besonders für Menschen von Vorteil, die an einer Magen- oder Darmerkrankung leiden. Die im Saft enthaltenen Nährstoffe gehen rasch in das Blut über, nämlich direkt über die Schleimhäute. Diese Besonderheit können sich auch Sportler zu nutze machen.

Vor und sogar während des Sports ist eine gute, d.h. schnelle Nährstoffaufnahme möglich, ohne den Körper mit schwerer Nahrung zu belasten, die sonst eine Verdauungspause erfordern würde.

Ebenso ergeben sich daraus Vorteile für Entgiftungskuren und das Fasten. Der Körper muss sich nicht mit Verdauungsmechanismen befassen und kann somit gleich entgiften. Dementsprechend bietet es sich an, gelegentlich bewusst auf leichte Mahlzeiten zu setzen, die nicht das gesamte Verdauungssystem belasten.

So ist es nämlich möglich, dem Verdauungstrakt eine Auszeit zu gönnen und das tägliche Entschlacken zwischen den Mahlzeiten zu aktivieren.

Versorgung der Nieren mit Flüssigkeit

Übrigens entgiften die Nieren den Körper ohne Unterlass – und das nicht nur von Nahrung und äußeren Schadstoffen, sondern auch von eigenen abgestorbenen Zellen. Teile der Zellen können als Giftstoffe im Körper verbleiben. Die Anzahl der abgestorbenen Körperzellen ist übrigens riesig, denn zwischen 10 bis 50 Mio.

Körperzellen werden pro Sekunde ersetzt und damit neu gebildet. Damit die Nieren optimal arbeiten und unseren Körper reinigen können, benötigen sie ausreichend Flüssigkeit. Mit abgestimmten Mahlzeiten oder gar Safttagen lässt sich eine sehr gute Flüssigkeitszufuhr gewährleisten.

Nachteiliges für den Saft

Säfte, die frisch aus der Saftpresse kommen, haben aber nicht nur Vorteile. Ebenso gibt es einige Nachteile im Vergleich zu anderen Lebensmitteln, die man kennen sollte. Als erstes ist die ausgeprägte Neigung zur Oxidation zu erwähnen. Sobald Sauerstoff an die Zellen im Saft gelangt, sterben sie ab. Daher ist empfehlenswert, frisch gepresste Rohkostsäfte möglichst sofort zu verzehren.

Ein weiterer Punkt ist die schnelle Verfügbarkeit der Inhaltsstoffe. Neben zahlreichen Vitaminen, Mineralstoffen und Enzymen wird dem Körper auch Fruktose verfügbar gemacht. Sie geht rasch in das Blut über und treibt den Blutzucker in die Höhe. Kritische Stimmen äußern diesbezüglich ein Diabetes-Risiko und sowie bei unbedachter Handhabung auch eine Gewichtzunahme.

Außerdem gilt es sich darüber im Klaren zu sein, dass beim Entsaften nur die Flüssigkeit aus den Zutaten herausgepresst wird. Somit bleiben einige Nähr- und Ballaststoffe im Trester zurück. Vor allem beim Chlorophyllgehalt (wenn beispielsweise Weizengras entsaftet wird) macht sich dies bemerkbar. Der grüne Smoothie ist reichhaltiger an Chlorophyll sowie weiteren Inhaltsstoffen.

Grüne Smoothies

An dieser Stelle möchten wir den grünen Smoothie näher unter die Lupe nehmen und dabei aufzeigen, wie er sich hinsichtlich seiner Eignung für ein ganzheitliches Ernährungskonzept vom Saft absetzt.

Die Zutaten für einen grünen Smoothie – insbesondere grünes Blattgemüse – sind reich an sekundären Pflanzenstoffen, die unter anderem Polyphenole, Flavonoide und Pektine umfassen. Pektine kommen beispielsweise in Kernen vor, insbesondere von Früchten wie Beeren, Trauben und Granatapfel.

Allerdings sind sie für den Körper nicht immer unmittelbar zugänglich, die Kerne müssen nämlich erst aufgebrochen werden. Genau hier punktet der grüne Smoothie, die Zerkleinerung der Zutaten im Mixer sorgt für eine gute Verfügbarkeit. Im Saft ist diese Verfügbarkeit hingegen nicht gewährleistet.

Allein durch die Bereitstellung von Polyphenolen und Antioxidantien bietet der grüne Smoothie einen erheblichen Nährwert. Die zusätzlichen Nährstoffe schützen die Zellen vor verschiedensten Einflüssen und helfen zugleich im Heilungsprozess verschiedener Erkrankungen – unter anderem weil sie gute Radikalfänger sind.

Die Ballaststoffe, die im Saft in deutlich geringerer Konzentration erhalten sind, können ebenfalls von enormer gesundheitlicher Bedeutung sein, da sie den Darm bei seiner Arbeit wirksam unterstützen. Zudem sind im Smoothie Tannine und Pektine enthalten, die im Darm antibakteriell und entzündungshemmend wirken.

Somit können sie dabei helfen, „schlechte“ Darmbakterien zu binden und auszuscheiden. Zudem helfen sie bei Schwermetallvergiftungen, können den Cholesterinspiegel senken und die Produktion sowie Wirkung von Verdauungssäften anregen.

Ein weiterer Vorzug ist die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe, die im Vergleich zum Saft einen besseren Schutz vor Oxidation verspricht. Zwar gilt der grüne Smoothie hierfür ebenfalls an anfällig, allerdings bei weitem nicht so sehr wie der Saft. Es ist daher möglich, ihn entsprechend aufzubewahren und beispielsweise mit zur Arbeit zu nehmen, um ihn dort als Mahlzeit zu genießen. Die Einbuße an Nährstoffen bleibt überschaubar.

Nachteile des grünen Smoothie

Trotz seiner zahlreichen Vorzüge gibt es auch skeptische Meinungen zum grünen Smoothie. Wir möchten nicht als „betriebsblind“ wahrgenommen werden, indem wir sie ignorieren. Nachfolgend gehen wir daher auch auf die Nachteile ein.

Ein Punkt sind die bereits erwähnten Polyphenole, die der Pflanze als natürlicher Schutz vor Fressfeinden dient. Für einen Menschen ist die Dosis zwar vergleichsweise gering, dennoch ist das Risiko nicht außer Acht zu lassen. In der Natur ist es daher so, dass sich viele Tiere abwechslungsreich ernähren, d.h. nicht fortlaufend dieselbe Nahrung konsumieren. Für den Smoothie bedeutet dies, dass sich eine gute Abwechslung der Zutaten empfiehlt.

Diejenigen, die bei der Smoothie-Zubereitung auf Wildkräuter zurückgreifen, können besonders gut Einfluss auf den Gehalt Polyphenolen und auch Umweltgiften nehmen. Im Allgemeinen gilt: Je älter die Blätter, desto höher sind die Abwehrstoffe der Pflanze konzentriert – dasselbe gilt übrigens auch für Schadstoffe aus der Umwelt. Somit bietet es sich an, vor allem die oberen und somit jungen Blätter zum grünen Smoothie zu verarbeiten.

Zusammenfassung

Beide Konzepte, d.h. Saft und grüner Smoothie, sind sehr verschieden. Allerdings ergänzen sie sich ideal, weil sie mehr Abwechslung bei der Zufuhr an Nährstoffen ermöglichen und mit ihren jeweiligen Stärken punkten.

Grüne Smoothies empfehlen sich für das tägliche Gesunderhalten und das prophylaktische Gesundsein, da viele Krankheiten über den Darm kommen. Säfte sind wiederum eine tolle Ergänzung für Entschlackungskuren und können dem Körper neue Impulse geben.

Eure Nahrung soll euer Heilmittel sein, und eure Heilmittel eure Nahrung.

Hippokrates

 

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